Wespen & Hornissen
Wespen und Hornissen gehören zu unserem natürlichen Umfeld und stellen nicht in jeder Situation ein Problem dar. Kritisch wird es jedoch dann, wenn sich ein Nest in unmittelbarer Nähe zum Menschen befindet oder wenn sich eine Jungkönigin für die Nestgründung innerhalb der Gebäudekonstruktion entscheidet und sich das Nest dort entwickelt.
Oft ist ein Nest von aussen gar nicht sichtbar, da es sich innerhalb der Gebäudekonstruktion befindet. Besonders gedämmte Aussenwand- und Dachkonstruktionen bieten geeignete Bedingungen, da Dämmmaterialien wie beispielsweise Styropor von den Tieren vergleichsweise leicht abgetragen werden können und das Nest dadurch in seinem Wachstum kaum eingeschränkt wird. Im Laufe des Sommers nehmen die Nester deutlich an Grösse zu, wodurch das umliegende Dämmmaterial nach und nach weichen muss.
Durch den Verlust der Wärmedämmung können an den betroffenen Stellen Kältebrücken entstehen. Die physikalische Folge zeigt sich oft erst zeitversetzt in den kalten Monaten: Warme Luft aus dem Wohnraum trifft auf die ungeschützten, kalten Bereiche der Konstruktion. Dadurch kann sich dort Feuchtigkeit durch Kondensation bilden, was je nach Umständen zu sichtbaren Verfärbungen an den Wänden, Schimmelbildung oder langfristigen Schäden an der Bausubstanz führen kann.
Typische Nistplätze an Liegenschaften sind:
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Dachbereiche und Fassaden
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Hohlräume in Wand- und Dachkonstruktionen
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Rollladenkästen
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Im Erdreich, beispielsweise im Garten wie auch in Blumentöpfen
Entscheidend für die Notwendigkeit von Massnahmen ist dabei nicht nur das Vorhandensein der Tiere, sondern die genaue Lage des Nests, die Nutzung des betroffenen Bereichs sowie die potenziellen Folgeschäden am Gebäude. Problematisch wird die Situation insbesondere dann, wenn sich das Nest in direkter Nähe zu Eingängen, Terrassen oder Aufenthaltsbereichen befindet, Kinder, Haustiere oder Kunden im Durchgangsbereich gefährdet sind, sich die Tiere innerhalb der sensiblen Gebäudekonstruktion befinden oder zum Ende des Sommers hin, bei sinkenden Temperaturen, vermehrt Tiere durch Ritzen in den Wohnbereich gelangen, um geschützte und wärmere Bereiche aufzusuchen.
Unser Vorgehen: Kompetenz und Sicherheit
Bereits am Telefon kann eine erste Einschätzung erfolgen, um zu klären, ob und welche Massnahmen sinnvoll sind. Ziel ist es, die Situation kontrolliert und fachgerecht zu lösen – unter Berücksichtigung von Mensch, Gebäude und Tier. Dabei bestimmen wir die genaue Lage des Nests, bewerten die Zugänglichkeit und berücksichtigen die spezifische bauliche Situation vor Ort.
Viele Nester befinden sich in Bereichen, die von aussen extrem schwer zugänglich sind. Durch das fundierte Verständnis für bauliche Zusammenhänge sowie die zertifizierte Ausbildung und praktische Erfahrung im Arbeiten in der Höhe können wir auch solche Stellen gezielt erreichen und behandeln. Je nach baulicher Situation kommen situationsgerechte Zugangslösungen und Sicherungsmassnahmen zum Einsatz. Dadurch lassen sich viele Situationen fachgerecht und mit verhältnismässigem Aufwand lösen, ohne vorschnell auf umfangreiche technische Hilfsmittel zurückgreifen zu müssen.
Risiken unsachgemässer Eigenmassnahmen
Häufig wird versucht, ein Wespennest mit handelsüblichen Mitteln selbst zu behandeln oder die sichtbaren Einfluglöcher einfach zu verschliessen. Diese Massnahmen führen selten zum gewünschten Erfolg. Wird die Königin im Nest nicht erreicht, bleibt die Kolonie aktiv.
Durch das reine Blockieren der Ausgänge werden die festsitzenden Tiere im Inneren dazu gezwungen, sich neue Wege zu bahnen. Da Wespen glatte Flächen kaum greifen können, nutzen sie Fugen, Kanten oder Materialverbindungen, um dort ihre Kieferwerkzeuge anzusetzen. Auf diese Weise knabbern sie sich unweigerlich durch das Dämmmaterial oder überwinden selbst härtere Barrieren wie Holzverschalungen. Dies führt fast immer zu zusätzlichen Schäden an der betroffenen Struktur und drängt die festsitzenden Tiere unter Umständen direkt in den Innenraum. Darüber hinaus erhöhen unsachgemässe Eingriffe die Wahrscheinlichkeit von Abwehrverhalten der Tiere erheblich.
Unser Fokus liegt auf einer fachgerechten Beurteilung und einer Lösung, die wirksam, nachhaltig und möglichst materialschonend erfolgt. Dabei wird der Aufwand und somit auch die Kosten für Sie so gering wie möglich gehalten.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf:
Für eine erste Einschätzung stehen wir Ihnen in der gesamten Region sowie rund um den Zürichsee telefonisch, per WhatsApp oder per E-Mail zur Verfügung. Fotos des betroffenen Bereichs oder der Einflugstelle helfen uns dabei, die Situation vorab möglichst präzise einzuschätzen und Ihnen direkt einen realistischen Kostenrahmen nennen zu können.